Kurz erklärt
Während HDR10 einen einzigen Satz Helligkeitswerte für einen ganzen Titel sendet, sendet HDR10+ sie pro Szene oder sogar pro Bild. Das Display erhält konkrete Vorgaben für den dunklen Korridor und separate für das Schneefeld, sodass das Tone Mapping nicht mehr einen Kompromiss für beides finden muss.
Technisch erfüllt es weitgehend dieselbe Aufgabe wie Dolby Vision. Der Unterschied ist kommerziell: HDR10+ ist lizenzgebührenfrei, Dolby Vision ist lizenzpflichtig.
Wo Sie darauf stoßen
Die Unterstützung verläuft entlang der Markengrenzen. Manche Hersteller setzen auf HDR10+, andere auf Dolby Vision, einige auf beides. Bei den Inhalten ist es genauso, sodass das Format, das Sie tatsächlich erhalten, ebenso vom Titel wie von der Hardware abhängt.
All das hängt weiterhin von den Fähigkeitsdaten ab. Ein Display, das HDR10+ unterstützt, erhält es nur, wenn der Quelle mitgeteilt wurde, dass die Fähigkeit vorhanden ist.
Wie der DR HDMI 8K damit umgeht
Der DR HDMI 8K führt HDR10+-Unterstützung ausdrücklich auf und bietet sie als EDID-Flag-Einstellung an, allein oder kombiniert mit HLG. Drei seiner Custom-Default-EDID-Tabellen sind auf HDR10+-Displays zugeschnitten, sodass Sie einen bekannten HDR10+-Fähigkeitssatz präsentieren können, statt einen von Hand zusammenzustellen.
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Der DR HDMI 8K wird über den Webshop HDFury.de verkauft.