Kurz erklärt
Standardvideo wurde für die Helligkeit entwickelt, die eine Kathodenstrahlröhre schaffte. High Dynamic Range hebt diese Obergrenze an: Helle Spitzlichter bleiben hell, ohne alles andere zu erdrücken, und Schattendetails bleiben erhalten. Dafür sind ein größerer Farbraum und mindestens 10-bit Farbtiefe nötig, um Banding zu vermeiden.
In der Praxis begegnen Ihnen vier Formate: HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie Helligkeitsinformationen behandelt werden: fest für den ganzen Film, Szene für Szene aktualisiert oder, im Fall von HLG, ganz ohne Metadaten übertragen.
Wo Sie darauf stoßen
HDR sieht nur dann richtig aus, wenn das Display es tatsächlich wiedergeben kann. Eine Quelle, der mitgeteilt wird, dass HDR verfügbar ist, sendet HDR, und ein Bildschirm, der die vom Inhalt vorausgesetzte Helligkeit nicht erreicht, muss Tone Mapping anwenden — manchmal gut, manchmal mit einem flauen, grauen Bild als Ergebnis, das schlechter aussieht als SDR.
Welche HDR-Formate angeboten werden, entscheiden die Fähigkeitsdaten. Deshalb erscheint HDR manchmal an einem Eingang und an einem anderen nicht, oder es verschwindet, wenn ein AV-Receiver in die Kette kommt.
Wie der DR HDMI 8K damit umgeht
Mit dem DR HDMI 8K steuern Sie direkt, welches HDR signalisiert wird. In den EDID-Flags können Sie HDR ganz entfernen oder auf HDR10, HDR10 mit HLG, HDR10+ oder HDR10+ mit HLG setzen. Macht HDR ein Bild schlechter statt besser, ist das Abschalten auf EDID-Ebene ein Test mit einem Klick, ohne sich durch die Menüs der Quelle zu arbeiten.
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Der DR HDMI 8K wird über den Webshop HDFury.de verkauft.