Kurz erklärt
Video wird als Helligkeit plus Farbe gespeichert. 4:4:4 behält die volle Farbinformation für jedes Pixel. 4:2:2 halbiert die horizontale Farbauflösung. 4:2:0 halbiert sie horizontal und vertikal und benötigt ungefähr die Hälfte der Bandbreite von 4:4:4.
Wo Sie darauf stoßen
Bei Film und Fernsehen ist der Unterschied nahezu unsichtbar — fast alle Rundfunk-, Streaming- und Disc-Inhalte werden ohnehin in 4:2:0 geliefert, daher bringt die Übertragung als 4:4:4 nichts.
Bei einem Computer ist er sehr gut sichtbar. Feiner farbiger Text bekommt bei einem 4:2:0-Signal farbige Säume und wirkt verschmiert. Deshalb streben PC-Nutzer 4:4:4 an, und deshalb brauchen Fernseher oft eine bestimmte Eingangseinstellung, bevor sie es annehmen.
Subsampling ist außerdem der Hebel, der anspruchsvolle Modi erst möglich macht: 8K60 passt unkomprimiert in 4:2:0, aber nicht in 4:4:4, genau aus diesem Grund.
Wie der DR HDMI 8K damit umgeht
Mit seinen EDID-Tabellen können Sie ein bestimmtes Chroma-Format ausdrücklich signalisieren — 4K120 4:4:4 oder 4K120 4:2:0, 4K60 4:4:4 mit 600MHz oder 4K60 4:2:0 mit 12-bit. Statt zu hoffen, dass die Kette bei 4:4:4 landet, teilen Sie der Quelle mit, welches Format verfügbar ist. Der DR HDMI 8K zeigt außerdem das in der Eingangs- und Ausgangs-EDID angegebene Chroma auf seinem OLED an, sodass Sie prüfen können, was der Quelle angeboten wird.
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Der DR HDMI 8K wird über den Webshop HDFury.de verkauft.